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„Es müsste etwas geben, dass das Zusammenkommen von Hilfsbedarf und Hilfsangebot für Flüchtlinge erleichtert...“

Im September 2015 war die Ausgangslage in Deutschland durch die offizielle Relativierung der fraglichen Dublin-Verordnung gerade sehr im Umschwung. Immer mehr Flüchtlinge kamen aus Kriegs- und Krisengebieten ins Land. In vielen Kreisen, Städten und Kommunen taten sich ehrenamtlich arbeitende Menschen zusammen, vernetzten sich mit etablierten Hilfsorganisationen, um gemeinsam zu unterstützen, zu helfen, zu sammeln und das Gesammelte zu verteilen.

Die Ausgangslage in Deutschland war auch, dass ein riesengroßer Teil der Bevölkerung spenden wollte. Teddybären, Spielzeuge, Kleidung, Kinderwagen und vieles mehr wurden zusammengetragen. Jedoch zeigte sich schnell, dass es sehr viel Zeitaufwand bedurfte Angebot und Nachfrage an Sach- und auch Zeitspenden zu koordinieren. Viel Zeit, die von helfenden Menschen investiert wurde.

Bei einem gemeinsamen Abendessen unter Freunden, wurde diese Schwierigkeit zum Thema. Arne Westphal kam die Idee mit seiner Firma IntelliNet Beratung & Technologie GmbH eine Art Shopsystem bereitzustellen, um die Schnittstelle besser und einfacher koordinieren zu können. Mit seiner Firma startete er einen ersten Versuch, der sich jedoch als schwierig erwies.

In einem zweiten Anlauf stellte ein ehemaliger Kollege den Kontakt zu Stefan Hamann, CTO der shopware AG her, um gemeinsam das Projekt „Ich helfe in“ auf den Weg zu bringen.

Stefan Hamann war von Beginn an begeistert von der Idee und stellte kurzum ein Team aus Softwareentwicklern, Grafikdesignern und Medienexperten für die Umsetzung zusammen. Für die Erstellung der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen konnte Dr. Patrick Nordhues von der Kölner Kanzlei Seitz gewonnen werden.

Die Idee war und ist, eine Online-Plattform bereitzustellen, die

  • dezentral ist, weil Menschen in erster Linie zuhause helfen möchten und sich dann auf den Internetseiten ihrer Stadt oder ihres Kreises informieren. Darum soll jede Organisation oder Kommune das System wie ein eigenes Online-Angebot nutzen können, ohne auf eine zentrale Internetseite zu verweisen.
  • bedarfsorientiert ist und nur Spenden ermöglicht, für die aktuell ein Bedarf existiert. Jede Organisation oder Kommune soll innerhalb weniger Sekunden ihren Bedarf anpassen können. Eingehende Spendenangebote sollen sofort sichtbar sein und über die Plattform abgewickelt werden können.
  • einfach zu bedienen ist, sowohl von Seiten der Spender als auch von Seiten der Verwalter, also der Organisationen und Kommunen. Und die Online-Plattform soll selbstverständlich auf allen Geräten wie Laptops, Table-PCs und Smartphone genutzt werden können. Das Layout sollte freundlich und neutral sein.
  • kostenlos ist, für Organisationen, Kommunen oder Spender und ohne wirtschaftliches Interesse von Shopware, IntelliNet oder anderen, das Projekt unterstützenden natürlichen oder juristischen Personen.

Durch den freundschaftlichen Kontakt zu Anke Lundborg, die sich mit vielen anderen Menschen aktiv für die Flüchtlingsarbeit engagiert, wurde das System zunächst in Pulheim bei Köln eingesetzt und getestet. Seit Februar 2016 ist es online und steht allen Organisationen und Institutionen unverbindlich und kostenlos zur Verfügung.